A pesar de invertir miles de millones: Ministro: Tesla no recibe ninguna financiación regional

Grünheide (Brandenburg) –[–> 4-6 Milliarden Euro hat Elon Musk (52) schon in sein Tesla-Werk bei Berlin gesteckt. Doch staatliches Fördergeld erhielt der E-Autohersteller bisher nicht, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister zu BILD. Doch ein Förderantrag bei der EU läuft.

Niedrige Löhne, gute Verkehrswege und 100 Prozent Ökostrom locken viele Unternehmen nach Brandenburg: Knapp tausend Betriebe siedelten sich seit 2021 zwischen Elbe und Oder an, investierten 5 Milliarden Euro im Land. Noch einmal die gleiche Summe zahlte Tesla allein für seine E-Autofabrik.

Kaum ein Betrieb kommt ohne staatliches Fördergeld her. 10 Milliarden Euro kassiert der Chip-Hersteller Intel für sein neues Werk in Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Brandenburg gab im vergangenen Jahr nur 23 Millionen für Neuansiedlungen aus. Elon Musk bekam nichts ab.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) holte Tesla nach Brandenburg

Foto: Patrick Pleul/dpa

„Tesla hat keinen Cent Fördergeld bekommen“

„Tesla hat keinen Cent Fördergeld bekommen“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (67, SPD) am Donnerstag zu BILD. Eine schon genehmigte Milliarde Euro für seine Batteriefabrik hatte Elon Musk 2021 sogar abgelehnt. Denn eine Förderung ist immer auch mit Auflagen verbunden.

Trotzdem winkt Tesla noch ein Batzen Steuergeld. „2019 hat das Unternehmen einen Antrag auf EU-Förderung gestellt“, sagte Steinbach, „bisher hat Brüssel darüber noch nicht entschieden.“ Jahrelange Wartezeiten seien bei Großansiedlungen normal. Doch an die Intel-Milliarden reicht Teslas Antrag nicht heran.

„Nur 7,5 Prozent der Investitionssumme können von der EU gefördert werden“, erklärte WFBB-Chef Steffen Kamradt gegenüber BILD. Bei fünf Milliarden Euro Kosten für die Grünheider Fabrik wären das 375 Millionen Euro.

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Für die geplante Verdoppelung der Tesla-Produktion auf eine Million Autos jährlich gibt es gar kein Fördergeld! Kamradt: „Erweiterungen für gleiche Produkte können bei Großunternehmen nicht gefördert werden.“

Die meisten Neuansiedlungen kommen aus den Bereichen Elektromobilität und Batterien sowie der Gesundheitswirtschaft. Hinzu kommen zwei neue Rechenzentren südlich von Berlin: mehr als eine Milliarde Euro teuer, nötig für künstliche Intelligenz.

Die Leipa-Papierfabrik in Schwedt

Die Leipa-Papierfabrik in Schwedt

Foto: Patrick Pleul/dpa

Neben neuen Betrieben gibt es aber auch Personalabbau und Werks-Schließungen. Nach der Reifenfabrik Goodyear in Fürstenwade und Getriebehersteller ZF (Brandenburg/Havel) kündigte am Donnerstag der Schwedter Papiermacher Leipa die Entlassung von 100 ihrer 1000 Mitarbeiter an. Grund: gedruckte Prospekte werden zunehmend durch App- und Internet-Werbung ersetzt.

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Quelle: BILD

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