Uli Bucher contra la comedia gorda: la regla del chiste es una bofetada para toda víctima de acoso | entretenimiento

Die Amtsrichterin hatte eine große Chance, endlich etwas gegen Hass und Gewalt im Netz zu tun. Doch leider hat sie diese Möglichkeit kläglich verschenkt. Ganz Deutschland schaute auf den Prozess gegen Fat Comedy. Im Gerichtssaal in Dortmund wurde klar gesagt, er habe Oliver Pocher (46) nur für Ruhm im Netz grundlos geschlagen.

„Happy-Slapping“ (frei übersetzt „lustige Prügel“) wird dieses Phänomen genannt. Doch nichts, wirklich nichts daran ist lustig.

Fat Comedy kann nach seinem milden Urteil lächelnd nach Hause gehen

Foto: Dieter Menne/dpa

Pocher war beim Prozess als Zeuge anwesend

Pocher war beim Prozess als Zeuge anwesend

Foto: Dieter Menne/dpa

Auch Oliver Pocher hatte nach der brutalen Attacke des 24-Jährigen Angstzustände, schilderte eindrücklich vor Gericht, dass er die Situation sogar als lebensbedrohlich empfand.

Deshalb forderte die Oberstaatsanwältin auch zehn Monate Haft für den Angeklagten. Um endlich ein Zeichen gegen diese sinnlose Gewalt zu setzen, und – um Nachahmer abzuschrecken!

Denn: immer öfter tauchen brutale Gewaltvideos von Jugendlichen und Kindern wie zum Beispiel bei TikTok auf. Um die Opfer nach der Tat noch mal zu erniedrigen. Und um sich selbst mit der feigen Gewalt noch zu brüsten.

Die Beweislage ist unstrittig: Fat Comedy griff vor gut zwei Jahren Oliver Pocher an. Das Gerichtsurteil aber ist ein erneuter Schlag. Denn es suggeriert: Für ein paar tausend Euro Strafe kann man einen Menschen angreifen und sich danach im Netz lustig machen. Ernsthafte Konsequenzen oder Gefängnisstrafe: Fehlanzeige

Die Beweislage ist unstrittig: Fat Comedy griff vor gut zwei Jahren Oliver Pocher an. Das Gerichtsurteil aber ist ein erneuter Schlag. Denn es suggeriert: Für ein paar tausend Euro Strafe kann man einen Menschen angreifen und sich danach im Netz lustig machen. Ernsthafte Konsequenzen oder Gefängnisstrafe: Fehlanzeige

Foto: YouTube

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Genau das wollte Fat Comedy auch. Erst durch vermeintlichen Ruhm im Netz und danach machte er sich mit Beleidigungen noch weiter lustig über sein Opfer. Doch was macht die Richterin: gibt dem Angeklagten nur eine winzige Geldstrafe. Weil er behauptet, er verdiene mit seinen 1,4 Millionen Followern bei TikTok kein Geld.

Das verheerende und falsche Signal: Gewalt im Netz lohne sich offenbar doch …

Und bringt den feigen Angreifern Millionen Follower und die Justiz geht hinterher milde mit den Gewalttaten um. Ein weiterer Schlag ins Gesicht der vielen Opfer!

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